Familienstützpunkt – zwischen Bobbycar und Bollerwagen

Bollerwagensprechstunde im Herrenbach
Pressemitteilung von

Augsburg (pm). Vor rund einem Vierteljahr ist der Familienstützpunkt Herrenbach der Diakonie Augsburg in Räume der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Andreas gezogen.

Nach einer Zwischenstation im Schwabencenter ist der Familienstützpunkt nun in die Nähe seines ursprünglichen Standortes zurückgekehrt: Die Kirchengemeinde St. Andreas in der Eichendorffstraße liegt nur einen Steinwurf von der Grundschule Augsburg-Herrenbach entfernt.
„Blaues Zimmer“ heißt der Raum, in dem aktuell jeden Montag von 9 bis 12 Uhr ein offener Treff für Familien mit Kindern unter drei Jahren stattfindet, angeleitet von einer Mutter aus dem Stadtteil. Nutzen darf die „Entdeckerbande“, so der Beiname des Treffs, auch den Vorplatz zwischen Kirche und Pfarramt zum Bobbycarfahren. Künftig soll auch der Garten mit Sandkasten zur Verfügung stehen.
„Das Angebot wird gut angenommen“, freut sich Lena Patzke, Leiterin des Familienstützpunktes, die gern auch Nachmittagsangebote für Familien mit Kindern machen würde – egal ob einen Spiele- oder einen Waffelnachmittag. Dafür sucht die Diakoniemitarbeiterin Menschen aus dem Stadtteil (oder darüber hinaus), die sich ehrenamtlich im Familienstützpunkt engagieren möchten. Auch wer freiwillig auf Festen unterstützen möchte mit Aktionen wie Kinderschminken, Tombola oder der Betreuung des Infopoints an einer Kita, ist herzlich willkommen.
Neben Möglichkeiten, sich mit anderen Eltern zu treffen und auszutauschen, bietet der Familienstützpunkt immer wieder auch inhaltlichen Input wie Veranstaltungen über Ernährung, Gaming oder Erste-Hilfe-Kurse an. Im Herbst ist in Kooperation mit den Stadtteilmüttern ein Integrationsbausteinekurs für zugewanderte Frauen geplant. Stichwort Kooperation: Neuer Nachbar des Familienstützpunktes ist seit etwa einem Monat der Jugendtreff b-box. Lena Patzke kann sich gemeinsame Aktionen wie Lagerfeuer oder einen Grillnachmittag gut vorstellen. Darüber hinaus ist die Sozialpädagogin immer wieder auch im Stadtteil anzutreffen – wie kürzlich bei der Bollerwagensprechstunde mit Spielwagen.