Wiedereingliederungszentrum Bodelschwingh-Haus

Kontakt

Christian Müller

Einrichtungsleitung

Inneres Pfaffengäßchen 14
86152 Augsburg
Deutschland

Das Wiedereingliederungszentrum Bodelschwingh-Haus betreut haftentlassene und von Straffälligkeit bedrohte Männer ab 21 Jahren gem. § 67 SGB XII. Die Lebensumstände dieses Personenkreises sind häufig verbunden mit sozialen Schwierigkeiten. Im Bodelschwingh-Haus mit den Außenwohngruppen finden 41 haftentlassene Männer mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und Lebensverhältnissen ein stationäres Übergangsangebot, das die Bereiche Wohnen, Arbeit und persönliche Hilfe integriert. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt sechs bis 18 Monate.

Während dieser Zeit entwickeln Bewohner gemeinsam mit Betreuungsteams je nach individuellem Bedarf eine Zukunftsperspektive unter den Aspekten Wohnen, soziale Beziehungen, materielle Existenzsicherung und Gesundheit. Zu den Betreuungsteams gehören:

  • Sozialpädagogische Fachkräfte;
  • Arbeitstherapeuten und  hauswirtschaftliche Anleiter;
  • Externe Fachkräfte aus der Rechtsanwaltschaft und ambulanten Psychiatrie
    im Rahmen von Sprechstunden in der Einrichtung. 

Durch Überwindung bzw. Verringerung sozialer Probleme und Förderung sozialer Kompetenzen soll ein Leben ohne Straftaten erreicht werden. Bitte bewerben Sie sich schriftlich um ein Probewohnen im Rahmen eines Hafturlaubs. Wir bieten auch Aufnahmegespräche in der Justizvollzugsanstalt an. Mit einer schriftlichen Zusage kann eine vorzeitige Haftentlassung beim zuständigen Richter beantragt werden.

Unsere Einzelzimmer sind möbliert und verfügen über TV-Anschluss sowie Internetzugang. Zu jeder Wohngemeinschaft gehört eine Gemeinschaftsküche mit Einzelkühlschränken, ein Aufenthaltsraum sowie WC und Dusche. Im Keller befinden sich Wasch- und Trockengeräte zur kostenlosen Benutzung, ein Freizeitraum mit Fitnessgeräten, Tischtennisplatte und Dart.

Das Hilfsangebot umfasst:

  • Leben in der Wohngruppe als sozialem Lernfeld;
  • Einzelfallhilfe je nach Problemlagen - Schulden, soziale Kontakte, Sucht, etc.;
  • Tagesstrukturierung, Hauswirtschafts- und Beschäftigungstraining
  • Freizeitmaßnahmen u.a. mit erlebnispädagogischem Ansatz.