Folgen von Flucht und Pandemie gemeinsam bewältigen

Mädchen blickt traurig in die Ferne.
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Augsburg (pm). Vom 28. März bis 3. April bittet die Diakonie Bayern um Spenden für die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA). Die bayernweite Eröffnung der Frühjahrssammlung findet heuer in Augsburg statt.

Am Sonntag, 27. März um 10 Uhr lädt die Diakonie zum Gottesdienst zum Auftakt der Sammlungswoche in die Dreifaltigkeitskirche in Göggingen ein (Von-Cobres-Str. 2, 86199 Augsburg). Die Predigt hält der bayerische Diakoniepräsident Pfarrer Michael Bammessel. Den Gottesdienst gestalten Stadtdekan Michael Thoma sowie die Mitarbeiterinnen des KASA-Teams der Augsburger Diakonie mit.
Die KASA hilft bei der Bewältigung der sozialen Folgen der Corona-Pandemie und ist erste Anlaufstelle im Netzwerk diakonischer Dienste und Einrichtungen – ganz aktuell auch für Geflüchtete aus der Ukraine. Um Menschen zu helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihre Notsituation zu überwinden, bietet sie Beratung und Information,  soziale Gruppenarbeit, Vermittlung, Zugang zu konkreten Hilfen wie Tafeln, Tischgemeinschaften, Kleiderkammern, etc. sowie überbrückende Finanzhilfen zur Existenzsicherung. Die Beratung ist kostenfrei. Die Berater:innen unterliegen der Schweigepflicht und beraten unabhängig von Alter, Nationalität, politischer und religiöser Überzeugung.

Derzeit bieten die KASA-Beratungsstellen an insgesamt 102 Orten in Bayern Sprechstunden an, und das schnell und unbürokratisch. Im Jahr 2020 haben sich über 12.300 Ratsuchende an die knapp 140 Fachkräfte der KASA gewandt.

War bereits während der Pandemie die KASA immer tätig und erreichbar, so gilt es jetzt, gemeinsam den lang nachwirkenden sozialen Folgen der Pandemie zu begegnen. „Die Auswirkungen treffen besonders Menschen, die am Rande des Existenzminimums oder in prekären Lebenssituationen leben“, sagt Pfarrer Fritz Graßmann, Theologischer Vorstand des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA). Sei es vor der Corona-Krise schon für viele Menschen schwer gewesen, finanziell und mit gewisser sozialer Teilhabe über die Runden zu kommen, „ist es seit der Pandemie für viele Menschen noch schwieriger geworden“, so Graßmann.
Jetzt kämen dazu noch die Geflüchteten aus der Ukraine: „Unsere Mitarbeiterinnen zahlen gemeinsam mit der Caritas das städtische Übergangsgeld aus und helfen mit, dass die Hilfe die Geflüchteten auch wirklich erreicht“, so Graßmann.
Die Diakonie in Bayern setzt sich mit den Beratungsstellen der KASA ein für: Förderung sozialer Teilhabe im Einzelfall, aber auch durch Initiierung vernetzter Projekte vor Ort, Soforthilfen zur Überbrückung in Notsituationen im Bereich der Existenzsicherung. Dies geschieht gemeinsam mit Kirchengemeinden vor Ort, ehrenamtlichen Mitarbeitenden sowie Initiativen und Institutionen im sozialen Nahraum. Gemeinsam gestalten für die Menschen am Rande der Gesellschaft.

Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.
Unterstützen Sie die Arbeit der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) mit einer Spende. Herzlichen Dank!

20% der Spenden an die Kirchengemeinden können in der Kirchengemeinde zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort verbleiben.
45% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.
35% der Spenden an die Kirchengemeinden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Hiervon wird auch das Info- und Werbematerial finanziert.

Info: Spenden können Sie z.B. über das Spendenkonto des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA): Spendenkonto Stadtsparkasse Augsburg
IBAN: DE44 7205 0000 0000 0019 17
BIC: AUGSDE77XXX
Spendenzweck: Frühjahrssammlung 2022

 

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