Augsburger Sozialstaatsbündnis gegründet

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Pressemitteilung von

Augsburg (pm) Auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Schwaben und Augsburg wurde das Augsburger Sozialstaatsbündnis gegründet, das sich gegen Kürzungen im Sozialbereich wendet. Auch die Diakonie Augsburg ist Teil des Bündnisses.

Gemeinsam mit Gewerkschaften, sozialen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen setzt sich das Bündnis für einen starken, solidarischen und zukunftsfesten Sozialstaat ein. Es wurde am 13. März 2026 gegründet und vereint inzwischen zahlreiche Organisationen aus Augsburg und der Region.

Warum die Diakonie Augsburg das Bündnis unterstützt:

Die Diakonie Augsburg ist Mitglied im Sozialstaatsbündnis Augsburg „Rettet den Sozialstaat“, weil wir uns für eine solidarische, gerechte und menschenwürdige Gesellschaft einsetzen. In unserer täglichen Arbeit erleben wir, wie wichtig ein starker Sozialstaat für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Chancengerechtigkeit und für die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen ist.
Gleichzeitig beobachten wir mit großer Sorge, dass das Vertrauen vieler Menschen in staatliche Institutionen und soziale Sicherungssysteme abnimmt. Wir sind überzeugt: Ein leistungsfähiger Sozialstaat ist keine Belastung, sondern eine unverzichtbare Grundlage für ein gutes Zusammenleben.

Die Ziele des Sozialstaatsbündnisses entsprechen den Grundwerten der Diakonie: 

  • die wirksame Bekämpfung von Armut
  • die Förderung von Teilhabe und Inklusion
  • gute und faire Arbeitsbedingungen
  • eine verlässliche soziale Absicherung sowie 
  • ein handlungsfähiger Staat, der Menschen unterstützt und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt

Als Teil des Bündnisses möchten wir gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Akteur:innen – insbesondere anderen Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und sozialen Einrichtungen – für einen starken Sozialstaat eintreten, der niemanden zurücklässt und die Würde jedes Menschen achtet. Aus unserem christlichen Menschenbild heraus verstehen wir Solidarität als Verantwortung füreinander und besonders für die Schwachen.

Wer in Not ist, muss auch in Zukunft in unserem Staat Hilfe bekommen! Deshalb unterstützen wir das Sozialstaatsbündnis und bringen uns mit unseren Erfahrungen und unserer Stimme ein.

Pfarrer Fritz Graßmann, Theologischer Vorstand Diakonie Augsburg